Donnerstag, 1. August 2013

Converter von Jack - Teil 7

Du kennst den 1. Teil noch gar nicht? Lies ihn >hier<
Du kennst den 2. Teil noch gar nicht? Lies ihn >hier<
Du kennst den 3. Teil noch gar nicht? Lies ihn >hier<
Du kennst den 4. Teil noch gar nicht? Lies ihn >hier<
Du kennst den 5. Teil noch gar nicht? Lies ihn >hier<

Du kennst den 6. Teil noch gar nicht? Lies ihn >hier<




Kapitel 10 


Von fernem sah Florence Rauch aufsteigen. Die großen, steinigen Häuser lösten die Strohbedeckten Bauernhäuser ab. Dichter Nebel hing über der Stadt. „Ist das immer so dreckig?“ fragte Hank schelmisch. „Sauberkeit fällt auf wie eine Prachtvolle Äsche in der wüste. Die beiden überquerten laufend einige Hügel und erreichten bald darauf den Stadtrand. Sie passierten die Beiden Wächter am Stadtrand und bogen in die Hailey Road ein. Nach einigen weiteren Strassen kamen sie in den nördlichen Teil Londons. Florence führte Hank sicher durch die Gassen, durch Menschenmengen, über die Kreuzungen. Kurz bevor sie ihre alte Heimat erreicht hatten, drehte sie sich zu Hank um und fragte: „Meinst du wir sind die ersten?“ Hank blickte an ihr vorbei, völlig fassungslos. Florence wedelte vor seinem von flackerndem Licht erhellten Gesicht herum. ‚Moment mal...’ dachte Florence, ‚Flackern?’ Sie drehte sich um und blickte in die Strasse. Sie loderte in hellen Flammen. Florence schrie hysterisch auf und wollte Wasser aus dem Boden ziehen, doch Hank hielt ihre Hand fest. „Vielleicht sind die Wandler noch in der nähe.“, zischte er. In diesem Moment bemerkte Florence, das sie die Wandler noch nie gesehen hatte. Sie fragte sich, wie sie wohl aussehen würden. Vermutlich wie ganz normale Menschen, so wie die Chetessen. Sie versuchte, sich von dem Anblick der brennenden Häuser loszureißen, als hinter ihr einige uniformierte Männer mit Wassereimern angerannt kamen. ‚Es ist zu spät’, dachte sie im Stillen. „was tun wir jetzt?“ fragte Hank. „Wir suchen die anderen, vielleicht sind sie noch hier.“ „Die anderen Chetessen?“ „Ja.“ „Glaubst du wirklich?“, fragte Hank und zog ungläubig die Augenbrauen hoch. „Wieso sollten sie nicht?“, fragte Florence. Hank zog die Lippen Kraus, als würde er ihr Unwissen nicht nachvollziehen können. Er holte Luft. „Wir sind in London, überall Menschen. Sie scheinen aber nichts von irgendwelchen Kämpfen zu wissen. Dann würden sie anders reagieren. Die Wandler und Chetessen haben sich knapp verpasst. Sie sind wahrscheinlich sofort...“ er brach ab, als Florence aufschrie. „Was ist los?“ fragte er. Florence brach in Freudentränen aus und zeigte auf eine Junge Frau. Sie war sehr schön und hatte dieselben braunen Haare wie Florence. „Mutter! Mutter!“ rief Florence und umarmte die Frau. Sie küsste die Frau. Diese war verwirrt. Florence sah auf und wunderte sich über die Reaktion ihrer Mutter Mary. Dann wurde sie Rot. Natürlich konnte Mary sie seit ihrer Verwandlung nicht kennen. „Wer sind sie?“ fragte die Frau. Florence musste sich entscheiden, sollte sie ihre Tarnung auffliegen lassen und riskieren das sie ein Wandler hörte oder sollte sie lügen und ihrer Mutter aus dem weg gehen. „Oh, entschuldigen sie ma’am, ich habe sie wohl verwechselt.“ Stammelte sie höflich. Danach verließen Hank und Florence die Stadt. „Was nun?“ fragte Hank. „Ihr habt doch sicher einen Plan B oder?“ fragte er hoffnungsvoll. „Nein“, gab Florence zu. Sie schwiegen. „Was sollen wir jetzt tun?“ fragte Hank um die Stille zu brechen. Florence biss sich auf die Lippen. „Ich habe wirklich keine Ahnung, tut mir leid.“ „Könnten wir nicht nach Tyts gehen? “ Florence schüttelte den Kopf. „Ich weiß den Weg nicht, ich war Langezeit Ohnmächtig. Wieder schwiegen die Beiden. Sie konnten nichts tun, wie zwei hungernde Mäuse in einem winzigen Käfig, vor dem eine Schüssel mit Käse steht. „Weißt du was?“, fragte Hank. „Wir untersuchen den Tatort, vielleicht finden wir irgendwelche Hinweise.“ Hank stand auf und Florence folgte ihm. Sie betraten erneut die Stadt und suchten die Wohnung. Sie war leicht zu finden, denn der Rauch stieg noch auf, die Glut glomm noch. Es war ein Atemberaubender Anblick. Das einst so stolze viertel war bis auf die Grundmauern abgebrannt. „Wie in der Stadt, die ich durchquert hatte.“ Erklärte Florence. Die beiden Réssyw Myts stapften durch die verkohlten Holzpfeiler. Plötzlich sprang Florence erschreckt zurück. Hank eilte zu ihr, stolperte über einen Fundamentstein und fiel direkt auf einen dunklen Fleck. Es klapperte. Hank starrte direkt auf die Kohleschwarzen Augenhöhle eines verbrannten Menschen. Er trug eine Dunkle uniform. An Florence Reaktion erkannte er, was vorgefallen war. Alle Chetessen von Florence’ Expedition waren tot. Verbrannt, verloren und zu Asche zerfallen. Florence weinte. Dann kreischte sie laut, fiel auf die Knie und senkte den Kopf. Ihre braunen Haare bedeckten den leblosen Körper eines Chetessen. ‚Jetzt hilft nur noch Beten.’ Schlussfolgerte Hank. Er schloss die Augen und flüsterte: „Bitte hilf uns, in der dunkelsten Stunde der Menschheit, Herr. Du darfst das nicht zulassen. Bitte hilf uns.“ 


Ende Teil 1: Réssyw Myts
Weitere Informationen zur Fortsetzung gibt es >hier<

1 Kommentar:

  1. wooow *-* total schön die Geschichte <3 ich folge dir auf alle Fälle, da ich wissen möchte wie es weiter geht! <3


    elisaskunterbuntewelt.blogspot.de
    schau doch bitte auch mal bei mir vorbei, ich habe einen neuen Blog und würde mich riesig über Mitglieder freuen <3

    AntwortenLöschen

Wir und auch unsere Autoren würden uns sehr über eure Meinung freuen :)